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ePaper - CCN Ausgabe - Number 2/2011

Ausgabe 2 - Number 2 · 2011 BIK STELLT SICH VOR www.ccn-info.comwww.ccn-info.comwww.ccn-info.com CCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCCCCCurrenturrenturrenturrenturrenturrent CCCCCCardiovascularardiovascularardiovascularardiovascularardiovascularardiovascularardiovascularardiovascularardiovascularardiovascularardiovascularardiovascular NNNNNNewsewsewsewsewsews Prof. Dr. med. Ernst G. Vester Erster Vorsitzender des Berufsverbandes Interventioneller Kardiologen e.V. Düsseldorf Chefarzt der Klink für Kardiologie Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf Liebe Kolleginnen und Kollegen, der Berufsverband der Interventionellen Kardiolgen e.V. (BIK) ist ein neu gegründeter gemeinnütziger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, einerseits die Interessen der interventionell tätigen Kardiologen Deutschlands zu vertreten und andererseits für eine qualitätsgesi- cherte, leitliniengestützte, flächendeckende ambulante und stationäre Versorgung der Patienten mit Sorge zu tragen. Unsere Schwerpunkte liegen in einer Optimierung der Ausbildung der jungen Kardiologen im Rahmen von Fellowship-Programmen und Kompetenznetzwerken, der Verbesserung und Versorgung herz- kranker Patienten sowie der Information der Öffentlichkeit zu Fragen der Diagnostik, Therapie und Prävention kardialer Erkrankungen. Hierzu gehören auch Therapiehinweise für Mediziner und Aufklä- rungskampagnen für Patienten im Hinblick auf innovative Therapie- konzepte. Es wird eine enge Zusammenarbeit mit den übrigen Berufs- und Fachverbänden angestrebt. Der BIK setzt sich für eine verbesserte Kooperation und Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung zum Wohle des Herz- patienten ein. Wir wollen uns daher auch verstärkt um die Grund- lagen kardiologischer Tätigkeit, die Schärfung des Berufsbildes und Definition des Qualifikationsprofils sowie die Schaffung geeigneter Versorgungsstrukturen kümmern. Alle interessierten Kollegen sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Im Internet finden Sie uns unter „www.bikardio.de“. Bitte bedienen Sie sich des Online-Zuganges, um Mitglied zu werden. Im folgenden stellen Ihnen 2 BIK-Mitglieder ihre persönlichen Gründe vor, warum sie es für sinnvoll und notwendig halten, aktiv beim BIK mitzumachen. Mit herzlichen kollegialen Grüßen Ihr Ernst Vester Gemeinnütziger Verein Interventioneller Kardiologen und Elektrophysiologen aus Praxis und Klinik Mitglied werden bei: www.bikardio.de Mit herzlichen kollegialen Grüßen Prof. Dr. med. Stephan Achenbach Stellvertretender Klinikdirektor Leitender Oberarzt Bereich Herzkatheter Medizinische Klinik I Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen - Klinikstr. 36 - 35392 Giessen Die Tätigkeit als interventioneller Kardiologie ist hoch spezialisiert und durch die ständige und schnelle Weiterentwicklung des aktuel- len Wissens gekennzeichnet. Neben der eingehenden Kenntnis der praktischen Aspekte, der Indikationen und Resultate interventioneller Techniken sind aber umfassende Kenntnisse in der Kardiologie und Inneren Medizin erforderlich, um die Patienten angemessen und auf höchstem Niveau unter Berücksichting der individuellen Umstände zu versorgen. Interventionelle Kardiologen müssen der „allgemeinen Kardiologie“ verbunden bleiben und ebenso müssen die nicht-inter- ventionellen Kardiologen korrekte und belastbare Informationen über die Möglichkeiten und Limitationen der interventionellen Kardiologie erhalten. Durch mein persönliches doppeltes Interesse, die kardi- ale Bildgebung und die Intervention, ist mir an einer Verknüpfung neuester Techniken und am stetigen Informationsaustausch natürlich besonders gelegen. Der BIK setzt sich mit seinen Zielen für die Vernetzung der interven- tionellen Kardiologie mit anderen Fachbereichen ein und trägt mit der Förderung der medizinisch-wissenschaftlichen Entwicklung der Interventionskardiologie zur stetigen Verbesserung der Qualität inter- ventioneller Leistungen bei. Auch die Beiträge zur Ausbildung und die Kommunikation mit anderen Berufsgruppen sind wichtige Aktivitäten, um den optimalen Einsatz der technischen Möglichkeiten für unserer erstrangiges Ziel, eine an den Bedürfnissen unserer Patienten ausge- richtete Diagnostik und Therapie, zu ermöglichen. Dr. med. Markus Basler Oberarzt Herzkatheterlabor Kardiologische Praxis und Praxisklinik München - Am Isarkanal 36 - 81379 München Curriculum interventionelle Kardiologie Der BIK vertritt die berufspolitischen Belange interventionell tätiger Kardiologen und das ist gut so! Die konservative kardiologische Tätigkeit unterscheidet sich stark vom Aufgabenfeld des Interventi- onalisten, welcher längere berufliche Abschnitte im Katheterlabor verbracht hat und das weite Spektrum der modernen Kathetertechni- ken beherrscht. Der interventionelle Kardiologe arbeitet in einem sehr innovativen Bereich der Kardiologie. Viele der technisch-therapeuti- schen Fortschritte sind zur effektiven Standardtherapie geworden, z.B. die Akutintervention beim ST-Hebungsinfarkt. Um die Techniken zu erlernen und später „am Ball zu bleiben“ ist eine strukturierte Fort- und Weiterbildung und nicht zuletzt jahrelange praktische Erfahrung erforderlich. Diese überschreitet die Mindestan- forderungen der kardiologischen Weiterbildungsordnung. Fortschritte auf diesen Gebieten sehe ich als Hauptaufgabe des BIK, selbstver- ständlich in Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Fachgesell- schaft (DGK). Strukturierte Inhalte und ein definiertes Ausbildungscur- riculum kommen letztendlich unseren Patienten zugute. Mit den Heart Days sind bereits erste Schritte getan. Weitere Tätigkeiten wie die Information von Patienten und Kollegen anderer Fachbereiche sowie den Einsatz für eine korrekte Abbildung kardiologischer Prozeduren im DRG- und EBM-System sehe ich als gelungene Ergänzung im Aufgabenfeld des BIK. 39