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CCN Ausgabe - Number 2/2010

Oktober, November, Dezember 2010JACK EPC CCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCCurrenturrenturrent CCCathlabathlabathlabathlabathlabathlab NNNewsewsews www.ccn-info.comwww.ccn-info.comwww.ccn-info.com JACK-EPC:Vergleich des endotheliale Progenitorzellen-anreichernden Genous-Stents mit unbeschichteten Stents bei Patienten mit ACS ohne ST- Streckenhebung Washington D. C., 25. 9.2010. Der endotheliale Progenitorzellen (EPC) aktiv durch Antikörper anreichernde Genous-Stent stellt eine vielversprechende Alternative sowohl zu den Medikamente-freisetzen- den Stents (DES) als auch zu den unbeschichteten Metall-Stents (BMS) dar. Vorteil dieses Konzeptes ist die aktiv beschleunigte Endotheliali- sierung und somit Einheilung des Stents. In der vorliegenden Pilot- studie wurde dieser Stent an 60 Patienten bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom ohne ST-Streckenhebung (NSTE-ACS) mit einem BMS verglichen. Die Untersuchung beinhaltete auch den intravas- kulären Ultraschall (IVUS) sowohl nach Stentimplantation als auch bei der 6-Monats-Kontrolle. Ferner wurden die Anzahl der im Blut zir- kulierenden EPC gezählt. Primärer Endpunkt war der angiographisch bestimmte In-stent late loss sowie das Neointimavolumen (IVUS). Eine Powerkalkulation wurde nicht vorgelegt. Ergebnis: Der primäre Endpunkt des In-stent late loss wurde mit einer Reduktion von 0,86 mm auf 0,45 mm erreicht (p < 0,03), ebenso die Reduktion der Restenose-Rate von 8 % auf 4 % (p < 0,03). Die Anzahl der zirkulierenden EPC zeigte eine umgekehrte Korrelation zum Ausmaß der Neointima-Hyperplasie nach 6 Monaten. Diese Er- gebnisse weisen daraufhin, dass der Genous-Stent bei Patienten mit NSTE-ACS sicher ist. Das Ausmaß der Reduktion der Neointima-Hy- perplasie ist im Vergleich zum BMS geringer und korreliert zur Anzahl der zirkulierenden EPC. Weitere, größere randomisierte Studien mit einem primären klinischen Endpunkt sollten folgen. 23