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CCN Ausgabe - Number 1/2010

Juni, Juli, August 2010 CCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCNCCCCCCurrenturrenturrenturrenturrenturrent CCCCCCathlabathlabathlabathlabathlabathlabathlabathlabathlabathlabathlabathlab NNNNNNewsewsewsewsewsews 10 Prof. Dr. med. Ernst G. Vester Düsseldorf Erster Vorsitzender Liebe Kolleginnen und Kollegen, der Berufsverband der Interventionellen Kardiol- gen e.V. (BIK) ist ein neu gegründeter gemeinnüt- ziger Verein,der es sich zum Ziel gesetzt hat, einerseits die Interessen der interventionell tätigen Kardiologen Deutschlands zu vertreten und andererseits für eine qualitätsgesicherte, leitliniengestützte, flächen- deckende ambulante und stationäre Versorgung der Patienten mit Sorge zu tragen. Unsere Schwerpunkte liegen in einer Optimierung der Ausbildung der jungen Kardiologen im Rahmen von Fellowship-Programmen und Kompetenznetzwerken, der Verbesserung und Versorgung herz- kranker Patienten sowie der Information der Öffentlichkeit zu Fragen der Diagnostik,Therapie und Prävention kardialer Erkrankungen. Hierzu gehören auch Therapiehinweise für Mediziner und Aufklä- rungskampagnen für Patienten im Hinblick auf innovative Therapie- konzepte. Es wird eine enge Zusammenarbeit mit den übrigen Berufs- und Fachverbänden angestrebt. Der BIK setzt sich für eine verbesserte Kooperation und Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung zum Wohle des Herz- patienten ein. Wir wollen uns daher auch verstärkt um die Grund- lagen kardiologischer Tätigkeit, die Schärfung des Berufsbildes und Definition des Qualifikationsprofils sowie die Schaffung geeigneter Versorgungsstrukturen kümmern. Alle interessierten Kollegen sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Im Internet finden Sie uns unter „www.bikardio.de“. Bitte bedienen Sie sich des Online-Zuganges, um Mitglied zu werden. Im folgenden stellen Ihnen 2 BIK-Mitglieder ihre persönlichen Gründe vor, warum sie es für sinnvoll und notwendig halten, aktiv beim BIK mitzumachen. Mit herzlichen kollegialen Grüßen Ihr Ernst Vester PD Dr. med. Bernhard Witzenbichler Berlin BIK-Mitglied seit 2009 Medizinisch-wissenschaftliche Entwicklung Die Mitgliedschaft im BIK ist mir sehr wichtig, weil unser Verein die Entwicklung der interventionellen Kardiologie in Klinik und Praxis fördern soll. Neuerungen in der in- terventionellen Kardiologie, wie sie in den letzten Jahren Diagnostik und Therapie für herzkranke Patienten zweifellos revolutionierten, er- fordern eine intensive wissenschaftliche Auseinandersetzung, sowohl im Grundlagenbereich, als auch in der Medizintechnik, im Besonde- ren in der unmittelbaren Anwendung in Form von klinischen Studien. Da gerade die deutsche Kardiologie international sehr stark ist, sollte diese Chance zu wissenschaftlichem Arbeiten genutzt werden. Der BIK bietet Gelegenheit, Netzwerke zu errichten, welche industrie- unabhängig schnell und flexibel wissenschaftliche Studien anstoßen können. Auch ermöglicht der BIK Kontakte, um kontrolliert praxis- nahe Kooperationen mit Entwicklungsabteilungen der medizintech- nischen Industrie zu ermöglichen. Ziel des BIK muss hierbei immer sein, medizintechnische Forschungen und Entwicklungen am patien- tenorientierten Bedarf auszurichten, diagnostische Maßnahmen und Therapieformen zum Wohle des Patienten zu verbessern und dement- sprechend zu fördern. Prof. Dr. med. Gerald S.Werner Darmstadt BIK-Gründungsmitglied Kardiologische Aus- und Weiterbildung Die Tätigkeit als interventioneller Kardiologe birgt ein hohes Maß an Verantwortung für den Patienten in der Anwendung immer komplexer werdender Prozeduren. Den- noch gibt es in der Ausbildung zum Kardiologen nur eine Grund- ausbildung in der Durchführung der Koronarangiographie und der Rechts- und Linksherzkatheteruntersuchung, einschließlich einer geringen Zahl von Koronarinterventionen. Eine strukturierte wei- terführende Ausbildung in den verschiedenen Aspekten moderner interventioneller Kardiologie gibt es bisher nicht - und damit auch keinerlei Qualifikations- und Qualitätsstandards für die Ausübung dieses Berufes. Auf Grund dieser Situation beginnen Kardiologen ihre interventionel- le Tätigkeit ohne formelle Voraussetzungen und ohne ein spezielles Ausbildungsprogramm. In der Ära der freien Mobilität der Ärzte in der EU ist es essentiell, dass eine einheitliche, formalisierte, und zertifizierte Ausbildung zum interventionellen Kardiologen absolviert wird, vor der selbsttätigen und eigenverantwortlichen Ausübung dieser vielfältigen und immer komplexer werdenden Prozeduren mit potentiell erheblichen Risiken für den Patienten. Eine der Aufgaben des BIK wird es sein, solche Standards der Ausbil- dung zu definieren und in Kooperation mit anderen Gruppen ein an die europäischen Empfehlungen der EAPCI angelehntes Curriculum für den interventionellen Kardiologen zu erstellen und auch in den praktischen Alltag umzusetzen. BIK Gemeinnütziger Verein Interventioneller Kardiologen und Elektrophysiologen aus Praxis und Klinik Mitglied werden bei: www.bikardio.de